Innenstadt

Ecke Streitgasse, Barfüsserplatz mit Café Huguenin bei Sonnenschein im Herbst (Copyright Juri Weiss)

Der Regierungsrat möchte eine Innenstadt, die man gerne besucht und in der man sich wohl fühlt. Verwaltung, Gewerbe und Bevölkerung entwickelten im laufenden Projekt „Innenstadt – Qualität im Zentrum“ gemeinsam entsprechende Wünsche und Perspektiven. Verschiedene Studien ergänzten diese. Eine davon ist die Nutzerstudie Innenstadt. Der Controlling- und Monitoringbericht überprüft die Entwicklung in regelmässigen Abständen.

Monitoringbericht "Innenstadt - Qualität im Zentrum"

Die Kantons- und Stadtentwicklung übernimmt für das Projekt „Innenstadt – Qualität im Zentrum“ (QuiZ) das Monitoring. Damit wird die Erreichung der regierungsrätlichen Ziele alle drei Jahre überprüft.

Die wichtigsten Ergebnisse
Der erste Monitoringbericht 2013 zeigt auf, dass die Innenstadt bereits heute viele der regierungsrätlichen Ziele erfüllt oder sich in die gewünschte Richtung entwickelt. Hervorzuheben sind hier beispielsweise das hohe und attraktive kulturelle Angebot, die gute Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Verkehr und die hohe touristische Attraktivität. 

Die Herausforderungen und Probleme sind bekannt und werden durch den Bericht bestätigt: Beispielsweise führt die bestehende Funktionsvielfalt zu Nutzungskonflikten. Auch besteht Potenzial bei den Angeboten in der Gastronomie und im Detailhandel.

Controlling- und Monitoringbericht QuiZ 2013 (PDF, 2.3 MB)

Der zweite Monitoringbericht wird im Herbst 2018 veröffentlicht.

Nutzerstudie Innenstadt

Die Kantons- und Stadtentwicklung hat gemeinsam mit dem Planungsamt des Bau- und Verkehrsdepartements eine Studie erstellen lassen.

Die wichtigsten Ergebnisse

Die Nutzerstudie Innenstadt macht die Vorzüge wie auch die Mängel der Angebote in der Innenstadt, der Verkehrserschliessung und der Qualität der öffentlichen Räume sichtbar. Die Ergebnisse bestätigen den hohen Nutzungsdruck in der Basler Innenstadt.

  • 90% der befragten Bewohnerschaft aus Basel und Umgebung, 70% der Befragten aus der weiteren Agglomeration in der Schweiz und 30–35% aus dem angrenzenden Ausland kommen mindestens einmal im Monat in die Innenstadt. Je näher der Wohnort, desto häufiger und desto kürzer ist der Aufenthalt.
  • Die Menschen kaufen in der Innenstadt ein und verbringen hier ihre Freizeit. Die hohen Preise, vor allem bei der Gastronomie, halten gleichzeitig viele, insbesondere aus Deutschland, davon ab, in die Innenstadt zu kommen.
  • Am liebsten kommen die Menschen mit dem Tram und dem Bus, häufig in Kombination mit dem Zug, dem Fahrrad oder dem Auto.
  • Das Rheinufer, die Altstadt und die Atmosphäre sind beliebt, wobei die Bewertung je nach Herkunft der befragten Personen unterschiedlich ausfällt. Auch unbeliebtere Orte werden je nach Herkunft der Befragten unterschiedlich genannt.
  • Interessant ist, dass fast ein Viertel der Befragten keinen Verbesserungsbedarf sieht. Werden Wünsche geäussert, so beispielsweise nach grosszügigen Fussgängerzonen und Grünflächen, nach Verweil- und Sitzmöglichkeiten sowie nach mehr Spielplätzen. Mangelnde Sicherheit ist selten genannt. Generell wird bemängelt, dass die Innenstadt am Sonntag zu wenig belebt sei. Bezüglich der Häufigkeit von kommerziellen Veranstaltungen und Events im öffentlichen Raum sind die Meinungen geteilt.

Nutzerstudie Innenstadt Schlussbericht (PDF, 5.6 MB)

Weitere Informationen

www.innenstadt.bs.ch