Mobilität

«Gundeli Plus» soll punkto Mobilität Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmenden bewirken: Wer zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs ist, wird in Zukunft noch sicherer von A nach B gelangen. Weiter werden den Velofahrenden genügend Abstellplätze zur Verfügung stehen. Für Fussgängerinnen und Fussgänger wird das Gundeli gut an die umliegenden Stadtteile angebunden. Im öffentlichen Verkehr soll die Quartierbevölkerung verständliche Linienführungen mit guten Anbindungen vorfinden. Auch den Gewerbetreibenden werden möglichst gute Bedingungen für die notwendigen Transporte und die Warenanlieferung angeboten.

Ausgewählte Massnahmen

  • 2011 Quartierworkshop und Podiumsdiskussion zum Thema Verkehr
  • 2011–2013 MiGundelDing (Kinderpartizipation)
  • 2015 Austausch mit der Quartierbevölkerung (Gundeli-Gespräch)
  • 2017 Runder Tisch Mobilität

Die Verwaltung erarbeitet ihre Vorschläge in enger Abstimmung mit den Quartierorganisationen. Zugunsten aller Verkehrsteilnehmenden werden im Stadtteilrichtplan aufeinander abgestimmte Massnahmen festgehalten. Kurzfristig werden vier neue Tempo-30-Zonen in der Güterstrasse, der Solothurner- und Bruderholzstrasse sowie beim Tellplatz) umgesetzt.

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Gute integrale Beispiele

 

Beispiel 1: Runder Tisch Mobilität

2017

Das ursprünglich angedachte Verkehrskonzept stiess im Quartier auf Widerstand und wurde verworfen. Im Zentrum steht seither die Erarbeitung des Stadtteilrichtplans Gundeldingen, der Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmenden bringen soll. Im Mai 2017 kamen Delegierte der Quartierorganisationen sowie eingeladene Quartierbewohner und Exponenten aus der Politik an einem Runden Tisch zusammen und diskutierten verschiedene Varianten und Leitsätze zur Mobilität. Es zeigte sich, dass beispielsweise die Optimierung von Verkehrsknoten für den Fuss- und Veloverkehr ein zentrales Anliegen sind. Dieses sowie weitere Anliegen fliessen nun in den Stadtteilrichtplan ein, der mit einer Wanderausstellung im Juni 2018 im Quartier präsentiert wird.

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Beispiel 2: Quartierworkshop und Podiumsdiskussion Verkehr

2011

«Welchen Verkehr wollen wir im Gundeli?» Zu dieser Frage initiierte die Quartierkoordination Gundeldingen im Herbst 2011 einen Workshop. Unterstützt wurde sie hierbei von der «Gundeldinger Zeitung», der Christoph Merian Stiftung, dem Tiefbauamt und der Kantons- und Stadtentwicklung. Das Interesse war gross: Über 80 Personen aus dem Gundeli und angrenzenden Quartieren/Gemeinden, aus Gewerbe, Politik und Verwaltung nahmen teil und erarbeiteten einen Katalog mit den wichtigsten Anliegen zum Thema Verkehr. Diese Anliegen flossen anschliessend in das Verkehrskonzept ein, das die Verwaltung damals erarbeitete. Die «Gundeldinger Zeitung» veröffentlichte eine vierteilige Serie zum Thema und an einer Podiumsdiskussion diskutierten rund 200 Personen über Vor- und Nachteile.

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