Vernetzung und Information

An der Gestaltung eines ganzen Stadtteils sind viele beteiligt: Einwohnerinnen und Einwohner, Quartierorganisationen, Verwaltungsstellen, private Institutionen, Grundeigentümer. Damit eine bedürfnisgerechte Entwicklung gelingt, ist die Mitarbeit der Bevölkerung entscheidend. Zudem braucht es regelmässige Informationen und die Möglichkeit zum Gespräch, damit sich Partnerschaften und Netzwerke finden und bilden können.

Ausgewählte Massnahmen

  • 2011 Bestandesaufnahme Gundeldingen
  • 2011 Infoplan Gundeli beim Ausgang Bahnhof Süd
  • ab 2012 360°-interaktive Stadtspaziergänge
  • 2012 Auftaktveranstaltung «Gundeli Plus»
  • 2018 Film «Kräfte bündeln für mehr Lebensqualität»

17 Ausgaben der «Gundeli-Plus-Zeitung» als Beilage der «Gundeldinger Zeitung» informierten die Quartierbevölkerung und das Gewerbe über aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten zur Partizipation. Diverse Veranstaltungen und Aktionen im öffentlichen Raum unterstützten das zivilgesellschaftliche Engagement und förderten den Dialog unter den Beteiligten.

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Gute integrale Beispiele

Beispiel 1: 360°-interaktiver Stadtspaziergang

Ab 2012

«Wer zu Fuss geht, sieht anders.» Unter diesem Motto führte «Gundeli Plus» interaktive Stadtspaziergänge durch. Denn die Sichtweise von Fussgängerinnen und Fussgängern sollte in die Quartierentwicklung einfliessen. Auf den geführten Touren tauschten sich Quartierbevölkerung und Verwaltung aus. Die Teilnehmenden machten interessante Raumerfahrungen und gewannen Einsichten in die Themen integrale Stadtentwicklung, Mobilität, Grün- und Freiraum sowie Freiwilligenarbeit.

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Beispiel 2: Bestandesaufnahme Gundeldingen

2011

Erst zuhören und beobachten, was die Menschen im Quartier brauchen – dann erst handeln und loslaufen. Nach dem Prinzip «Luege – loose – laufe» führte der Kanton zuerst qualitative und quantitative Analysen durch (zusammen mit der Christoph Merian Stiftung). Zum einen wurde die Situation im Quartier statistisch erhoben, zum andern die Quartierbevölkerung in über 130 Interviews befragt. Zudem konnten 100 laufende und geplante Projekte im Quartier und 50 in der Verwaltung erfasst werden. Die Ergebnisse bildeten die Grundlage für «Gundeli Plus». Sie wurden über 200 Besucherinnen und Besuchern an einer Auftaktveranstaltung präsentiert.

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