Zwischennutzungen

Rollbrettfahren auf dem ExEsso-Areal

Zwischennutzungen leisten einen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Sie fördern die Kreativ- und Immobilienwirtschaft und tragen zur kulturellen und sozialen Vielfalt bei. Zwischennutzungen können bei staatlichen Aufgaben berücksichtigt und z.B. bei Arealtransformationen und während einer begrenzten Zeit unterstützt werden.

Innerhalb des Schwerpunkts der Siedlungsentwicklung sieht eine neue behördenverbindliche Anpassung im kantonalen Richtplan vor, dass "Zwischennutzungen in brachliegenden Gebieten in der Planung in Abstimmung mit den Grundeigentümern geprüft und nach Möglichkeit berücksichtigt werden, sofern die angestrebte Transformation nicht behindert wird." 

Im Rahmen der Budgetdebatte vom 19. Dezember 2018 hat der Grosse Rat als Sparmassnahme die Finanzierung der Anlaufstelle Zwischennutzung gestrichen. Die Angebote der Anlaufstelle, wie die Unterstützung im Bewilligungswesen, stehen nicht mehr zur Verfügung. Die neue Anweisung im kantonalen Richtplan zur Förderung von Zwischennutzungen bei Arealtransformationen sowie die Unterstützung einzelner Projekte (z.B. am Klybeckquai siehe unten) bleiben Aufgabe der Fachstelle Stadtteilentwicklung.

 

Zwischennutzungen am Klybeckquai

Klybeckquai mit Zwischennutzungen aus der Vogelpersketive

Im Rahmen der Hafen- und Stadtentwicklung Kleinhüningen-Klybeck können Flächen von rund zwei Hektaren zwischengenutzt werden. Der Kanton Basel-Stadt (Areal Ex-Esso und Ex-Migrol) und die Schweizerischen Rheinhäfen (Uferpromenade) stellen den zwei Zwischennutzungs-Trägervereinen I_Land (Ex-Esso-Areal und Uferpromenade) seit 2012 und Shift Mode (Ex-Migrol-Areal) seit 2014 zeitlich begrenzt verschiedene Flächen zu günstigen Rahmenbedingungen zur Verfügung.

Als Gegenleistung für die günstigen Rahmenbedingungen sollen die zwei Trägervereine temporär bestehende wie zukünftig neue Zwischennutzungsprojekte weitgehend selbstbestimmt entwickeln und umsetzen sowie die Organisation und Koordination der Zwischennutzungen vor Ort übernehmen. Die Geschäftsstellen der Vereine dienen der Verwaltung, den Schweizerischen Rheinhäfen sowie der Öffentlichkeit als Ansprechstelle vor Ort. Sie übernehmen Koordinations- und Kommunikationsaufgaben wie die Organisation der Zwischennutzungsprojekte, die Information des Quartiers über die Aktivitäten am Klybeckquai sowie die Führung einer Lärm-Hotline während den Veranstaltungen.

 

Projektkarte und Lärmhotline Klybeckquai (PDF 8MB, nicht barrierefrei)

Zwischennutzungen im Basler Hafen

I_Land

Holzpark Klybeck (Verein Shift Mode)

nach oben