Fachstelle Wohnraumentwicklung

Die Fachstelle Wohnraumentwicklung unterstützt den Regierungsrat bei der Steuerung der Wohnraumentwicklung. In Zusammenarbeit mit den Fachdepartementen erarbeitet und überprüft sie periodisch die Kantonale Strategie zur Wohnraumentwicklung (Wohnraumentwicklungsstrategie). Dafür werden laufend die Wohnraum- und Wohnumfeldentwicklung beobachtet und entsprechende Daten analysiert. Die Wohnraumentwicklungsstrategie stützt sich auf den Verfassungsauftrag sowie den Legislaturplan und folgt dem Leitgedanken, die vielfältigen Wohnbedürfnisse der gesamten Bevölkerung zu befriedigen. Die Koordination der in der Wohnraumentwicklungsstrategie festgehaltenen Massnahmen liegt ebenfalls in der Verantwortung der Fachstelle.


Partner der Fachstelle

Als zentrale Anlaufstelle nimmt die Fachstelle sämtliche Anfragen betreffend das Thema Wohnen entgegen und koordiniert deren Behandlung mit den Fachdepartementen. Darüber hinaus sorgt die Fachstelle für einen regelmässigen Austausch mit den Verbänden und Organisationen des Wohnens und Akteuren des Wohnungsmarktes. Sie informiert die Öffentlichkeit zu Zielen, Strategie und Massnahmen des Kantons im Bereich der Wohnraumförderung.


Entstehung der Fachstelle

Im Jahr 2009 wurde die Fachstelle Stadtwohnen eingerichtet und als Teil der Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung dem Präsidialdepartement angegliedert. Sie ist hervorgegangen aus dem Projekt Logis Bâle, welches auf das im Jahr 2001 gestartete Impulsprojekt „5000 Wohnungen innert 10 Jahren“ zurückgeht.
Die Bezeichnung „Fachstelle Stadtwohnen“ legt jedoch Erwartungen zu konkreten kantonalen Wohnangeboten nahe, die nicht Aufgabe der Fachstelle sind (für das Immobilienmanagement kantonseigener Liegenschaften ist Immobilien Basel-Stadt zuständig). Deshalb wird die Fachstelle mit dem Inkrafttreten des neuen Wohnraumfördergesetzes (WRFG) in „Fachstelle Wohnraumentwicklung“ umbenannt. Diese Namensgebung entspricht ihrem tatsächlichen Aufgabengebiet, welches unverändert bleibt.