Grundlagen

Eingang eines Hauses vor dem eine Baustelle ist. Ein Brett liegt als Brücke über aufgerissenem Pflaster.

 

Menschen mit Behinderungen sollen ihre Rechte in allen Lebensbereichen verwirklichen und ein selbstbestimmtes und selbstverantwortetes Leben führen können, ohne aufgrund ihrer Behinderung benachteiligt zu werden.

Zugang und Barrierefreiheit

Angebote, die sich an die gesamte Bevölkerung richten, sollen für alle zugänglich sein. Behörden, Institutionen oder Unternehmen müssen Massnahmen ergreifen, um eine Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen zu verhindern. Dabei gilt immer der Grundsatz der Verhältnismässigkeit.

Eine grundlegende Voraussetzung für die Wahrnehmung der Behindertenrechte ist die barrierefreie Kommunikation.
Link zum Lebensbereich Kommunikation

Förderung und Teilhabe

Der Kanton und die Gemeinden fördern die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen. Das Behindertenrechtegesetz nennt dazu folgende Beispiele: Arbeit, Bildung, Wohnen, Kommunikation, Mobilität, Gesundheit und Freizeit.

Selbstbestimmung und Selbstverantwortung

Menschen mit Behinderungen gestalten ihr Leben selbstbestimmt und selbstverantwortlich. Massnahmen sollen im Dialog mit der betroffenen Person auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden.

Mehrdimensionalität

Die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen wird erschwert, wenn die Personen gleichzeitig von mehreren Diskriminierungsformen wie Rassismus oder Sexismus betroffen sind.

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