Strategiegruppe ISER

Zahnräder, die ineinander greifen.

Unter dem Eindruck weltweit zunehmender Terroranschläge und eines religiös begründeten Extremismus in der Region, hat der Regierungsrat im Jahr 2016 eine Task-Force Radikalisierung einberufen. Seither haben sich die Strukturen in Basel-Stadt stark weiterentwickelt. Um einen besseren inhaltlichen Bezug zu den neu definierten Aufgaben zu schaffen, wurde die Task-Force Radikalisierung in die «Interdepartementale Strategiegruppe Extremismus und Radikalisierung» (ISER) umbenannt. Die ISER befasst sich mit allen Formen der Radikalisierung und des gewaltbereiten Extremismus.

Die zentralen Aufgaben der ISER sind:  

  • Beobachtung von gesellschaftlichen Entwicklungen, Beratung, Analysen sowie die Entwicklung von Massnahmen und Strategien zur Prävention von Radikalisierung und gewaltbereitem Extremismus,
  • Schnittstellenfunktion zwischen Bund, Kanton und Politik bei strategischen Papieren und Programmkonzepten, speziell dort, wo bei der Bestandsaufnahme für die kantonale Umsetzung des «Nationalen Aktionsplan gegen Radikalisierung und gewalttätigen Extremismus» (NAP) Lücken erkannt und Projekte im Rahmen des NAP eingegeben wurden,
  • Aufbau und Pflege eines strategischen grenzüberschreitenden Austauschs zum Thema Prävention von Radikalisierung und Extremismus mit den angrenzenden Städten und Gemeinden in Frankreich und Deutschland.

Die Geschäftsstelle der ISER bearbeitet und koordiniert auch politische Vorstösse zum Thema Radikalisierung und gewaltbereitem Extremismus.