Kampagnen

Um die Kampagne bei der Bevölkerung bekannt zu machen, waren diverse Kommunikationskanäle notwendig. Wie bereits beim Auftakt der Kampagne "Basel zeigt Haltung" im August 2014, spielten auch im März 2015 die Plakate eine zentrale Rolle. Als Unterstützung dazu wurden weitere Massnahmen umgesetzt.

Plakate

Die bereits im August 2014 realisierte Plakatkampagne wurde im März 2015 wiederholt. Es wurden rund 80 Plakate für zwei Wochen aufgehängt. Durch die möglichst breite Streuung in der Stadt sollte ein Grossteil der Bevölkerung von Basel erreicht werden. Vor allem die Innenstadt wurde bei der Platzierung der Plakate berücksichtigt.

Die Plakate wurden zusätzlich als Poster an die Allianzpartner und Interessierte abgegeben, welche sie dann im Arbeitsumfeld oder im privaten Raum aufgehängt hatten. So konnten weitere Kreise erreicht und die Botschaft weiter gestreut werden.

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Veranstaltung

Die Veranstaltung zur Kampagne "Basel zeigt Haltung" fand am Internationalen Tag gegen Rassismus, am 21. März 2015, statt. Das Ziel der Veranstaltung war es, erneut auf die Kampagne und die Thematik hinzuweisen und Missverständnisse gegen Fremdes und religiöse Gruppen aufzuklären. Der Kanton und die Allianzpartner wollten direkt mit der Bevölkerung ins Gespräch kommen und über Sorgen und Ansichten diskutieren. Dazu brauchte es eine öffentlichkeitswirksame Veranstaltung, welche für alle zugänglich war.

Am 21. März 2015 war ein Oldtimertram der Basler Verkehrsbetriebe in der Stadt unterwegs. Unter dem Motto "Dialog auf Achse" fuhr das Tram durch das Gross- und Kleinbasel. Folgender Kurs wurde absolviert:

Schifflände – Marktplatz – Barfüsserplatz – Bankverein – Kunstmuseum – Wettsteinplatz – Messeplatz – Claraplatz – Rheingasse – Schifflände.

Im Tram selber standen Verantwortliche des Kantons und der Allianzpartner Interessierten Rede und Antwort. Es wurde bewusst auf allgemeine Ansprachen verzichtet, damit die Interessierten die Möglichkeit hatten, mit denjenigen Fachpersonen zu sprechen und die Informationen einzuholen, die sie wollten. Dadurch sollte die Veranstaltung einen unkomplizierten Charakter erhalten und auch Personen ansprechen, die sonst nicht bei solch einem Anlass teilnehmen.

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Internet

Das Internet war eine wichtige Plattform für die Kampagne, da es ein günstiges Instrument mit hoher Reichweite ist. Ein weiterer Grund war, dass auf zahlreichen sozialen Netzwerken und in Kommentarspalten von Onlinezeitungen viele diskriminierende Kommentare gegenüber anderen Nationalitäten oder religiöse Gruppen abgegeben wurden. Es war daher wichtig, dass auch im Internet Präsenz gezeigt wurde.

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Weitere Aktionen

Die Tageswoche unterstützte als Medienpartner die Kampagne der Kantons- und Stadtentwicklung. Als Unterstützung startete sie eine Fotoaktion, bei der Leser und Leserinnen sich entweder in der Redaktion vor der Fotowand "Nein zu Rassismus" ablichten lassen konnten oder sie sandten ein Foto von sich selbst mit einem Statement zur Thematik.

Die Stiftung Radio X plante und organisierte zusammen mit imagine das Projekt "Mehr Zivilcourage gegen Diskriminierung". Das gemeinsame Projekt sollte die Basler Bevölkerung dazu bringen, über Rassismus und andere Formen von Diskriminierung zu diskutieren und sie zu animieren, bei Fällen von Diskriminierung Zivilcourage zu zeigen. Zivilcourage wird im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung als wichtiges Instrument angesehen.

Vom 16. bis 20. März 2015 fand eine Antirassismuswoche statt, in der diverse Aktivitäten zur Thematik angeboten und durchgeführt wurden. Den Höhepunkt stellte der Internationale Tag gegen Rassismus am 21. März 2015 dar. Die Aktivitäten bestanden unter anderem aus einer Theateraufführung zum Thema Zivilcourage in Zusammenarbeit mit der Medien- und Theaterfalle, Flashmobs mit simulierten Situationen, in denen Zivilcourage angebracht war und einem Aktionsstand. Beim Stand konnten sich die Passanten über das Thema und ebenfalls über die Kampagne des Kantons informieren. Zudem gab es eine Live-Sendung, in der Johann Göttl, Berater bei STOPP Rassismus, Fragen zum Thema beantwortete und über konkrete Praxisbeispiele der Diskriminierung diskutierte.

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