Ziele

Als Zielgruppe wurde hauptsächlich die sogenannte schweigende Mehrheit angesprochen. Zu dieser Gruppe gehören Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Basel-Stadt, welche sich zum Thema nicht äussern, grundsätzlich aber gegen Fremdenfeindlichkeit sind. Die Kampagne richtete sich ausserdem an diejenigen, die sich entweder noch zu wenig mit dem Thema auseinandergesetzt hatten oder bei denen diese Themen Ängste sowie Unsicherheiten auslöste.

Offenheit zeigen

Die Offenheit, eine ursprüngliche Basler Eigenschaft, soll von der Bevölkerung wieder gelebt werden. Taten aus der Vergangenheit zeigen auf, wie hilfsbereit und offen Basel in der Vergangenheit war. Die Achtung der humanitären Tradition der Stadt Basel soll mit Blick auf die Kriegsflüchtlinge betont werden. Menschen in Not sollen unterstützt und nicht mit diskriminierenden Äusserungen konfrontiert werden.

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Ängste und Unsicherheiten beseitigen

Die allgemeinen Ängste und Unsicherheiten der Gesellschaft betreffend Heimats- und Identitätsverlust oder Arbeits- und Wohnungsmangel werden durch die zunehmende Zuwanderung verstärkt. Diese Unsicherheiten sollen unbedingt ernst genommen und durch Aufklärung neutralisiert werden. Mithilfe von Gesprächen und Diskussionen mit entwicklungsskeptischen Personen sollen falsche Anschuldigungen aufgeklärt und beseitigt werden. Hintergründe zur Lage vom Wohnungs- und Arbeitsmarkt sollen offen und klar kommuniziert und die Schuld nicht mehr einzelnen Bevölkerungsgruppen zugeschoben werden.

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Vorurteile abbauen

Durch fehlendes Hintergrundwissen über fremde Kulturen und religiöse Gruppen entstehen oft Vorurteile, die sich in den Köpfen der Bevölkerung verankern und welche schwer wieder abzubauen sind. Menschen werden auf ihre Herkunft oder ihren religiösen Glauben reduziert und nicht als eigene Persönlichkeit oder Individuum respektiert. Aufgrund solcher Vorurteile und Schubladisierungen ist es schwierig, ein friedliches Zusammenleben zwischen Migrantinnen und Migranten sowie der aus der Schweiz stämmigen Bevölkerung anzustreben. Daher ist es umso wichtiger, mit einer Kampagne Vorurteile durch Aufklärung richtig zu stellen.

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Zivilcourage aufbauen

Die Bevölkerung soll für die Diskriminierung im Alltag und im Internet sensibilisiert, Kommentare und Beschimpfungen im Internet oder in der Öffentlichkeit nicht mehr einfach toleriert werden. Jegliche Formen der Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit sind abzulehnen. Dagegen Haltung zu zeigen, heisst, die Courage aufzubringen und einzuschreiten, wenn jemand durch verletzende und diskriminierende Äusserungen angegriffen wird. Ebenfalls sollten Beleidigungen und Hetze gegen religiöse Gruppen in Foren oder in Kommentarfunktionen von Online-Zeitungen nicht zugelassen werden.

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Nachhaltigkeit fördern

Die Kampagne soll, gegebenenfalls unter einem neuen Namen und mit einem neuen Konzept, weitergeführt werden. Wichtig ist die fortlaufende Sensibilisierung der Bevölkerung. Die breite Öffentlichkeit soll sich regelmässig mit dem Thema beschäftigen und auseinandersetzen.

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