Kantonales Integrationsprogramm

Seit 2014 verfügt jeder Kanton über ein Programm, in dem alle Massnahmen der spezifischen Integrationsförderung gebündelt werden. Für das Kantonale Integrationsprogramm Basel-Stadt 2022-2023 (KIP 2bis) ist die Fachstelle Diversität und Integration zuständig.

Zielsetzung und Struktur

In Ergänzung zur Integrationsförderung in den Regelstrukturen (zum Beispiel Schulen, Berufsbildungsinstitutionen und Institutionen des Gesundheitswesens) wird mit dem KIP 2bis die Integration mit bedarfsgerechten Massnahmen gefördert. Die Regelstrukturen werden unterstützt, ihren Auftrag zu erfüllen und den integrationsspezifischen Bedürfnissen der Migrationsbevölkerung gerecht zu werden.

Das KIP 2bis besteht aus den drei Themengebieten «Information und Beratung», «Bildung und Arbeit» sowie «Verständigung und gesellschaftliche Integration». Die Themengebiete enthalten insgesamt acht Förderbereiche, in denen Massnahmen zur Erreichung der strategischen Programmziele umgesetzt werden.

Die Massnahmen des KIP 2bis setzen dort an, wo ein besonderer Förderbedarf besteht und schliessen bestehende Angebotslücken. Sie richten sich an Personen mit Bedarf an Unterstützung sowie an vorläufig aufgenommene Personen und anerkannte Flüchtlinge.

Die strategischen Programmziele finden Sie als PDF-Dokument in der Linkliste.

Umsetzung im Kanton Basel-Stadt

Der Bund und der Kanton setzen zurzeit das Kantonale Integrationsprogramm Basel-Stadt 2022-2023 um. Die Fachstelle Diversität und Integration ist dabei die kantonale Ansprechpartnerin gegenüber dem Bund. Sie koordiniert innerhalb des Kantons die Zusammenarbeit mit den Departementen, den Gemeinden und den nichtstaatlichen Akteuren. Die Koordination innerhalb der Verwaltung erfolgt unter anderem über die Interdepartementale Strategiegruppe Integration (ISI).

Neben der Fachstelle Diversität und Integration beteiligen sich folgende Abteilungen und Fachstellen mit Massnahmen am KIP 2bis:

  • Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt: Sozialhilfe
  • Erziehungsdepartement: Fachstelle Erwachsenenbildung, Abteilung Jugend- und Familienförderung, Frühe Deutschförderung
  • Finanzdepartement: Zentraler Personaldienst
  • Justiz- und Sicherheitsdepartement: Bevölkerungsdienste und Migration
  • Präsidialdepartement: Fachstelle Stadtteilentwicklung

Darüber hinaus findet eine Zusammenarbeit mit dem Appellationsgericht und vielen nichtstaatlichen Akteuren statt, beispielsweise mit der GGG Migration und HEKS.