Zwischennutzung am Klybeckquai

Klybeckquai mit Zwischennutzungen aus der Vogelpersketive

Im Rahmen der Hafen- und Stadtentwicklung Kleinhüningen-Klybeck werden Flächen von rund zwei Hektaren zwischengenutzt. Der Transformationsprozess mit Zwischennutzungen ermöglicht eine schrittweise Entwicklung des Gebietes hin zu einem neuen Stadtteil.

Der Kanton Basel-Stadt und die Schweizerischen Rheinhäfen stellen den Trägervereinen I_Land (ExEsso-Areal und Uferpromenade) seit 2012 und Shift Mode (Ex-Migrol-Areal, Holzpark-Klybeck) seit 2014 zeitlich begrenzt Gelände zu günstigen Rahmenbedingungen zur Verfügung. Rund 25 angegliederten Projekten im Bereich Sport, Kunst, Kultur und Gastronomie ist auf diese Weise eine Plattform für kreative Entfaltung und gewerbliche Ideenentwicklung geboten. Die zwei übergeordneten Trägervereine koordinieren die Areale vor Ort und entwickeln zusammen mit den Projekten weitgehend selbstbestimmt die Nutzung und das Angebot. Die Geschäftsstellen der Vereine sind in regelmässigem Austausch mit der zuständigen Koordinationsstelle beim Kanton und dienen der Verwaltung sowie der Öffentlichkeit als Ansprechstelle. Ebenfalls übernehmen sie die Kommunikationsaufgaben nach Aussen im Zusammenhang der Arealbewirtschaftung, die Information des Quartiers über die Aktivitäten am Klybeckquai sowie die Führung einer Lärm-Hotline während den Betriebszeiten.

Im März 2019 hat der Regierungsrat die Verlängerung der Zwischennutzung am Klybeckquai im Kontext der Gesamtentwicklung Basel Nord auf dem Areal ExEsso bis Ende 2021 und auf dem Areal ExMigrol bis Ende 2024 mit Option bis Ende 2029 beschlossen.

 

Projektkarte und Lärmhotline Klybeckquai (PDF 5MB, nicht barrierefrei)

Zwischennutzungen im Basler Hafen

I_Land

Holzpark Klybeck (Verein Shift Mode)

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Zwischennutzungen leisten einen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Sie fördern die Kreativ- und Immobilienwirtschaft und tragen zur kulturellen und sozialen Vielfalt bei. Zwischennutzungen können bei staatlichen Aufgaben berücksichtigt und z.B. bei Arealtransformationen und während einer begrenzten Zeit unterstützt werden.

Innerhalb des Schwerpunkts der Siedlungsentwicklung sieht eine neue behördenverbindliche Anpassung im kantonalen Richtplan vor, dass "Zwischennutzungen in brachliegenden Gebieten in der Planung in Abstimmung mit den Grundeigentümern geprüft und nach Möglichkeit berücksichtigt werden, sofern die angestrebte Transformation nicht behindert wird."

Auf der Grundlage der Anweisung im kantonalen Richtplan zur Förderung von Zwischennutzungen bei Arealtransformationen unterstützt die Fachstelle Stadtteilentwicklung einzelne Projekte.